Im Knust spielten gestern abend Eagle*Seagull aus Nebraska. Ihre Vorgruppe war Friska Viljor aus Stockholm.
Ich weiß nicht, wie und wo ich anfangen soll. Denn was die darboten, war schlicht und ergreifend der Hammer. Sowas ist der Grund, warum morgens die Sonne aufgeht, und was weiß ich nicht, wofür noch alles. Auf jeden Fall: AHHH. Wie kann ein Haufen eben noch fremder Menschen so sympathisch sein, so viel Freude und so viel Kraft rüber bringen? Und es waren noch nicht einmal alle dabei (es passen nur fünf von sechs Bandmitgliedern in einen Passat).
Langsam, leise und schön fing es an, dann wurde gerockt und gelacht und gela-la-lat bis jeder im Raum wusste: Friska Viljor heißt die Band.
Die armen Eagle*Seagull, dachte ich zwischenzeitlich schon, aber dann: Zum letzten Lied der Skandinavier trat gleich die ganze Hauptband des Abends auf die Bühne und übernahm den Staffelstab. Sie schafften den Übergang. Ihr Lied Photograph ist sowieso schon einer der schönsten Songs des letzten Jahres, und dann kommen die am Ende auch noch mit “You’re the reason why I’m afraid to die” um die Ecke, Friska kommt dazu wieder auf die Bühne – alle Mann hoch – und alle singen, lachen und springen, ich auch.
Nach dem Konzert läuft im Raum MC 900 Ft. Jesus. Ich lerne die schöne Frage kennen, ob “viel los am Merch” sei, und am nächsten Tag treffe ich bei der Arbeit auch noch die Leute, denen ich tags zuvor auf die Mäntel getrampelt bin.
Es ist so wunderbar, dass es solche Tage gibt. 
So war es, genau so. Friska Viljor. Man, war das spitze. Jetzt alle los gehen, Platte kaufen, anrufen, schreiben, klopfen. Die sollen gefälligst sofort wieder kommen.




Moin,
neben der Tatsache, dass ich natürlich in allen Punkten zustimme, bis auf der Tatsache, dass ‘Photograph’ nach meiner Meinung nicht zu den besten Songs von E*S gehört, sei darauf hingewiesen, dass friska viljor Ende Mai wieder auf Tour kommen werden, diesmal natürlich als Hauptband. Genaue Daten gibt es zwar noch nicht, aber bald.
Seit heute haben sie Deutschland gen Österreiche verlassen und wir sind traurig,
Devil-Jörg