Neue Ecke, neues Glück: Auf meiner Suche nach Essbarem in der Nähe meines Hotels schlich ich nur wenige Minuten über die Mitte der Rue Faubourg de Saint-Antoine , mit einem Fuß im 11. mit dem anderen im 12. Arrondissement, bis ich in der unaufgeregt-vielversprechenden Gegend in die Bar “Le Saint-Antoine” einkehrte.
Die Bar hat sich in einem schönen alten Caféraum direkt neben einer Einfahrt des lokalen Krankenhauses niedergelassen (im Bild links auf der Ecke).
Kaum hatte ich meinen Salade Campagnarde bestellt, ging plötzlich ein ziemlicher Krach los: Ich hatte zufällig eine offene Jam Session angetroffen und vorne wurde ab der ersten Einlage gefetzt und getanzt. Alle zwei, drei Stücke wechselten sich die Musiker ab, wobei jeder jedes Instrument zu beherrschen schien und jeder die anderen möglich virtuos beeindrucken wollte. Ziemlich viel Boogie Woogie für meinen Geschmack, aber was soll’s.
Wenn man mal Spaß hat an einer spontanen Pariser Musikliebelei, kann ich den Laden nur empfehlen. Das Publikum schien schön gemischt und nett zu sein, der Salat war gut.




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