Seit dem ersten Advent befinden wir uns ja auf der Einbahnstraße in Richtung Weihnachten, und so begaben wir uns heute zum Holy Shit Shopping (doofer Name: Genau eine Zehntelsekunde lang lustig) nach Altona – ins wunderschöne alte Karstadt-Gebäude auf der Neuen Großen Bergstraße.
Ich fand’s super. Wenn man in den letzten sieben Jahren ein Mal bei Place oder in der Marktstraße war oder wenigstens mal in Berlin (die meißten Anbieter kommen wohl aus Berlin, da kommt’s Konzept ja auch her, dicht gefolgt von Lokalpatrioten), dann haben schon viele Dinge einen hohen Wiedererkennungswert, aber es gibt so viel, so viel, dass auch sehr viel überraschendes und sehr viel schönes dabei ist: Klamotten, Fotoalben, Kalender, Garderobenhaken, Schmuck, Taschen, Lampenschirme, Kuscheltiere, Kunstdrucke, kunstvolle Fotos, kunstvolle Lesezeichen, natürlich allenthalben Street Art und streetartiges, viel Tand und viel Zeugs, und garantiert für jeden, den man kennt, ein 1a Geschenk. Hätte man unbegrenzt Geld bei sich, versteht sich.

Holy Shit Shopping in Hamburg
Ich fand außerdem die Atmosphäre gut: Nicht zu voll, nicht zu leer, genug Platz für Kinderwagen, Musik genau in der richtigen Lautstärke, die vermittelt, dass die Musik dazu gehört und nicht nur vor sich hinplätschert, eine Ecke zum Ausruhen und eine kleine Theke mit Speis und Trank.
Gekauft wurde ein schönes, kariertes Fotoalbum, ein individuell geschneiderter Lampenschirm, hübsches Geschenkpapier, ein Schnackeditzelchen in hellblau, eins in grün und eins mit rosa Schleifchen.
Nächstes Jahr wieder.
















