Archiv der Kategorie 'Mein Humor'

Foie gras ist nix zum Kiffen, Digger

Nix zum Kiffen

Nix zum Kiffen

Hat er Recht.

Videotext vermutlich gedopt

Videotext Sinkewitz

Bitte?

Der Künstler, der die Welt verschluckt hat

Erwin Wurm in den Deichtorhallen: Skulpturen zum Mitmachen, Kunst zum Staunen und Lachen. Ehrlich.

Wer Spaß daran hat, seinen Arm durch ein Brett zu stecken und gewillt ist, in einem Kühlschrank kreative Momente zu erfahren, wer gerne wissen möchte, was ein fettes Haus denkt, und nüchtern immer schon mal erleben wollte, wie es ist, besoffen nach Hause zu kommen, dem sei die aktuelle Ausstellung wärmstens empfohlen.

Noch bis Anfang September.

PS: Der Mann, der die Welt verschluckt hat, als sie noch eine Scheibe war, macht mich immer noch fertig.

urs est murks

Joachim Schaffer-Suchomel, Autor des Klassikers „Spuren unseres Menschseins in der Sprache, oder: Obwohl der Mensch zu 70% aus Wasser besteht ist sein größtes Problem das Fließen“ und Inhaber der Seite Braindead and Useless Brainfresh.net sieht genau so aus, wie ich es gehofft hatte. Er hat kürzlich ein neues Buch geschrieben mit dem Namen nomen est omen, darin geht es darum, was unsere Vornamen über uns verraten, und es findet begeisterte Leser.
Man oh man.
Peter sind Macher, T vorne ist schonmal ein echter Präsenzhammer, ein O allerdings steht für Gefangensein in sich selbst, und Angela, ja, wer hätte das gedacht, trägt etwas engelsgleiches in sich.

Lieber Focus, das ist keinen Buchstaben natürlich einen Artikel wert, vor allen Dingen im Bereich Wissen.

Lieber Herr Suchurmel, das hier ist gequirlte Scheiße, und ich bewundere Sie noch nicht einmal dafür, damit Geld zu verdienen:

Ihr Name ist Ihr persönliches Merk-Mal . Mit der Nominierung sind Sie Träger einer ganz bestimmten Idee von sich und Ihren Möglichkeiten. Spezielle Methoden der Namensdeutung ermöglichen es, dass Sie sich wieder mit der ursprünglichen Idee von sich verbinden und auf neue Art ent-decken.

Der Name jedes Menschen ist zutiefst mit seinem seelischen Wesen und seinem Schicksal verbunden. Er ist wie das Leben ein Geschenk seiner Eltern und Vorfahren und zeigt deutlich Aufgabe und Auftrag in dieser Welt. In die Tiefen des eigenen Namens einzutauchen ermöglicht einen eindrucksvollen Einblick in die individuelle und kollektive Berufung unserer Persönlichkeit.

Mit zweistündiger Atemmeditation nach der Methode des Verbundenen Atmens. Atem heißt Hauch und Seele. Über diese Art des Atmens können wir uns mit unserer Seele verbinden.

Jemand zu Hause, Mc Fly? Zieht Euch das hier rein, das ist wirklich toll. Zum Glück gibt es dort auch die Telefonnummer vom Seher, falls noch Fragen offen waren.

Sollten aber eigentlich nicht.

Ich will keine Payback-Karte haben

Neulich gab es Neues in meinem Leben: Rainald Grebe. Nun gab es vorgestern einen Auftritt im Polittbüro, und ich war da. Drei Stunden ging das Programm, und ich habe mich im Grunde drei Stunden lang bepinkelt vor Lachen. Im Laufe des Abends merkt man den Liedern zwar ihre musikalische Verwandheit an, aber naja, ich bin ja auch nicht auf einem Konzert gewesen. Als einziger Wehrmutstropfen sei erwähnt, dass die Rampensau etwas zu deutlich durch kam im ersten Teil der Verlängerung, da wäre weniger Hektik und Abwechslung deutlich mehr gewesen.

Foto von der Hans Seidel Stiftung

Aber was soll’s: Vor nichts und niemandem wird halt gemacht, und singen kann er auch. Der Grad des Wahnsinns von Rainald Grebe ist enorm, aber doch genau nach meinem Geschmack.

Ich würde mich freuen, ihn oder so etwas ähnliches mal wieder zu erleben. Tipps und Hinweise herzlich gerne.

Neues aus der Anstalt

Erst dachte ich, Kalle Pohl sei geklont worden und führte jetzt auch im ZDF seine kulturkreisbereichernde Existenz aus. Doch nach meinen Augen beruhigte sich auch mein Hirn, und ich konnte zuhören. Und spüren, wie sie immer besser wurden. Und mich zunehmend freuen, dass sie wirklich gut wurden. So gut, dass ich sogar Jochen Malmsheimer ertragen konnte (gilt nach wie vor nicht für dessen Homepage). Urban Priol, den ich bisher nicht kannte, und dem ich an Äußerlichkeiten auch nach der Sendung wirklich nur den Namen neide, wurde mein Freund, und Georg Schramm blieb es. Ich genieße, wie sehr es mich quält, was Dombrowski von sich gibt. Wo Pastewka in der gleichnamigen Sendung fortlaufend die Grenze überschreitet und mich vor lauter unerträglicher Fremdscham zum Umschalten zwingt, schafft er es, mich regelrecht zu fesseln.

Die Gastauftritte von Dieter Hildebrandt passten bzw. bildeten einen passenden Rahmen, und als schließlich Rainald Grebe in die Tasten haute und über Bernd von der Stiftung Warentest sang, war es um mich geschehen: Ich sang mit. Dienstagabend, ZDF: Ich bin 33, es gibt Kabarett, ich singe mit. Vielleicht ist doch nicht alles Müll.

Hier.


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