Nach meinen dritten Besuch in New York küre ich meinen Favoriten:
Egal, wo und wie man Urlaub macht in New York, ich empfehle jedem halbwegs am wahren Leben interessierten Menschen unbedingt den Besuch in der Brooklyn Academy of Music, kurz BAM.
In dem phantastischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert gibt es:
Zwei Kinos: Eines für kleine Filmemacherfilmer, eines für Hollywood- Produktionen, beide werden in atemberaubend schönen Sälen gezeigt.
Einen Opernsaal , in dem auch zeitgenösisches aufgeführt wird, so wie zuletzt die Produktion BQE von Sufjan Steven, zu der wir leider keine Eintrittskarten mehr bekommen haben.
Ein Theater, in dem demnächst Lulu von Frank Wedekind aufgeführt wird (mit Fritzi Haberland in der Hauptrolle – auf Deutsch).
Proberäume, einen Museumsladen, und nicht zuletzt ein Café/ Restaurant, das in einem so wundervollen Raum liegt, dass man sich ernsthaft fragt: Muss ich jemals wieder woanders hingehen?
Wenn man die letzte Frage mit ja beantworten muss, weil man nicht in Brooklyn wohnt, OK. Aber wenn man in Brooklyn wohnt, dann kann man ja ruhig auch mal in eines der vielen, vielen umliegenden Restaurants gehen, die entlang der Lafayette Ave und dem hiesigen schönen Teil der Fulton St liegen.
Dieser Teil, der irgendwie so zwischen Fort Greene, Cobble Hill und Park Slope liegt, ist mein Lieblingsteil von ganz Breukelen. Wenn ich sollte, würde ich.