Mit 'Chosen Few' verschlagwortete Einträge

HSV – KSC 2:1

23.8.2008

23.8.2008

Rausgehen, Warmmachen, Weghauen war gestern, jetzt ist Funk dran.

So ein erstes Heimspiel ist doch immer was tolles: Die alten Lieder, die alten Gesichter (kein Stück verändert), neue Spieler, neuer Trainer, neue Choreo von den Chosen Few und andere kleine Neuigkeiten (neuer Stadionsprecher bspw.) – ach wie schön.

Der Kick war ehrlich nicht besonders toll, aber so ein ehrliches Tor in der letzten Minuten vom ehrlichsten aller HSVer auf dem Platz, Matthijsen: Toller Einstand.

Auf meine Begleitung hat Paölchen Guerrero einen guten Eindruck gemacht: Feines Füßchen und feine Pässe. Auf mich hat am meißten de Jong einen guten Eindruck gemacht: Wahrhaftes Kämpferherz und jeden Ball an den Mann gebracht. Und sehr beeindruckend war auch, was für ein Fremdkörper Atouba in der Mannschaft zu sein scheint: Nach seinem dreiviertel Tor, das zum Glück als Karlsruher Eigentor gewertet wurde (irgendwer hat Atouba beim Kicker-Managerspiel), hat sich zwar kaum jemand so richtig gefreut, aber er am wenigsten. Und nach dem Schlussminutensiegtor lagen alle übereinand, nur er nicht. Ich hatte das Gefühl, er sei schon verkauft. Er musste halt noch ran, weil sonst keiner mehr mit wie auch immer beschränkter Defensivbegabung aufzutreiben gewesen wäre. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen – Beiersdorfer hat ja schon so doll bedeutungsschwander nichts wirkliches gesagt und gelächelt. Hauptsache keine hektische Ljouboja-Verpflichtung mehr.

HSV-KSC mit Choreo Chosen Few

HSV-KSC mit Choreo Chosen Few

Alles in allem: Es gibt viel zu tun (kreatives Offensivspiel, Ecken, die mal was bringen, Bälle auf Pitroipa, mit denen er mal arbeiten kann, Olic, der mal eiskalt einen Torwartabschlag abkriegt und einlocht), aber das Tor von Joris war einfach Gold wert: Saisonstart geglückt, Regen vergessen.

HSV – FC Zürich 0:0

Anbei ein Foto vom Anstoß des heutigen Uefa-Cup Spiels HSV gegen Zürich.

Anstoß

Danach bin ich noch einmal kurz aufgewacht als die Chosen Few in den Block gekommen sind und mit den Schweizern Stimmung machten.

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Now playing: Ben Kweller – Nothing Happening
via FoxyTunes

HSV – Stade Rennais 3:0

So langsam aber sicher wird sie unheimlich: Die Selbstverständlichkeit, mit der die Rothosen durch die Spiele gehen. Ein tolles Spiel war es sicher wieder nicht, aber 3:0. Man merkt es den Spielern an, man merkt es aber vor allen Dingen den Zuschauern an: Die Situation wird allen langsam unheimlich.

Ein Kollege mit Stammplatz in 22A meinte heute, dass sich die Fans erst daran gewöhnen müssten, nicht immer nur pöbeln zu können. Was macht man, wenn es zur Halbzeit 3:0 gegen den Meister steht, der Gegner trotz knapper Führung keine Chance hat, das Spiel zu drehen und in der Nachspielzeit der verlorene Stürmersohn noch einen Elfmeter verwandeln darf?

Jubeltraube HSV - Rennes 1:0

Wenn man sich Sahneplätze leisten kann, weil UEFA- Cup ist, und dann genau vor einem gejubelt wird, ist das ein glücklicher Moment.
Wenn sich ein Spieler beharrlich in die Herzen spielt wie Olic es tut, dann tut das einfach gut, dann tut das allen gut.
Wenn der Trainer nach dem Spiel sagt, vieles sei Bockmist gewesen, dann ist das gut.
Wenn sich der zweite Fanblock vom letzten Auswärtsblock angestachelt fühlt, und ein ganzes Feuerwerk an neuen Lieder abbrennt, dann ist das schön.

Wenn alles einfach einmal passt, meine Fresse tut das gut.

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Now playing: OK Ikumi – Look Back
via FoxyTunes


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