In der Neustadt tut sich in den letzten gut zwölf Monaten mehr als ich in der Lage bin nachzukommen. Das ist schonmal gut.
Seit letztem Sommer (naja, ungefähr) gibt es die Eiskantine in den Kohlhöfen. Dort gibt es sehr leckeres Eis (wir schwören auf Banane) und guten Kaffee dazu. Dass es auch was anderes leckeres gibt, weiß ich von den anderen, ich habe aber selbst noch kein Pannino oder keine Tarte gegessen. Die Eiskantine hat sich trotz einiger holprigen Anfangsmomente (irritierende Öffnungszeiten, fragliche Hinterräume) bei uns etabliert als unser “Dann treffen wir uns halt da” – Ort, auf den wir uns immer gut und schnell einigen können.
Mit unseren Lütten sind wir nie alleine dort – der großzügige Raum (wie so vieles ehemals von der ISA belegt) lädt viele Mütterväter mit kleinen Kindern ein, denn es gibt einfach Platz zum Rumflitzen.
Was ich mir noch wünschen würde (das soll niemanden von zahlreichen Besuchen in der Eiskantine abhalten - dat Eis ist eh schon legger genug!)
Namen ändern. Eiskantine kann auch als Zusatz zu einem schönen Namen, der darauf schließen lässt, dass es auch andere Dinge hier gibt als Eis.
Schild besser sichtbar machen.
Am wichtigsten aber: Mehr Gastronomentum ausatmen. Irgendwie hat man immer das Gefühl, dass man zwei wirklich netten, bemühten Leuten dabei zusieht, wie sie Gastro ausprobieren, aber sie sind (noch) nicht Gastro. Einfach mal jemanden fragen, wo er sitzen will, wenn er reinkommt. So als Anfang.


