Mit 'Volkspark' getaggte Einträge

HSV – Werner Brehm 1:§

Ich mag nimmer. Meine persönliche Bilanz gegen die grünweißen aus Bremen ist so schrecklich – ich möchte in Zukunft nur noch im Nachgang informiert werden.

Dabei fing alles so schön an: 1980, sechs Jahre alt, erster Besuch eines Bundesligaspiels. Die Familie mit dem Geißbock im Herzen reist an die Weser und sieht den geliebten FC siegen. 0:5, Tony Woodcock macht vier Buden und wird noch vor Pierre Litbarski der erste Held meiner Kindheit. Werders Abstieg war damit besiegelt, ein glückliches Fußballerleben begann.

HSV – FC Bayern 1:1

Das war doch mal was!

Viel Rauch, viel Spiel

Trotz Eiseskälte wurde mir ganz warm ums Herz in Anbetracht des heutigen Auftritts des HSV gegen die Bayern. Angriffslustig, diszipliniert, hartnäckig, glücklich – so könnte man auch mal gewinnen gegen die Bayern. Ist ja in letzter Zeit eher schlechter ausgegangen für die Rothosen.

Was der HSV gut machte, klappte bei den Bayern irgendwie nicht: Man hat in Anbetracht der Aufstellung immer Schiss inne Büx, aber gestern kam nicht so recht was zu Stande, und das – verdiente – Ausgleichstor war auch mehr erzwungen als toll herausgespielt. Irgendwie hatte man bei RobbenRiberyMüller immer das Gefühl, dass die Handbremse klemmt.  Sott gehabt.

Für Sala freute ich mich natürlich sehr (zumal ich ihn in meiner Kickermannschaft hab!), noch ein bisschen mehr freute ich mich für Drobny, noch ein bisschen mehr für Jarolim (ENDLICH MAL JARO-GESÄNGE), aber am meisten für mich. Das war doch mal was! Endlich mal wieder.

HSV – Gladbach 1:1

Gestern beim letzten Heimspiel gewesen. Sportlich war die Saison ja nicht so geil, gestern ging sie unentschlossen und ideenfrei zu Ende.HSV-Gladbach

Die abgelaufene Saison war blutleer, ideenarm, und schwach. Haufenweise Spieler, die gerne dort weiterspielen können, wo der Pfeffer wächst und irgendein Sack ordentlich Kohle raustut. Ein Trainer, der kein System entwickelte, keinen Plan hatte, wie Spiele gewonnen werden sollte. Es sah wochenlang so aus, als hätte Veh elf Leute aufgestellt und ihnen ein aufmunterndes “Ihr seit ja Profis, ihr macht das schon” mit auf den Weg gegeben. Unter Oenning habe ich noch nicht genug gesehen, gestern sah es jedoch gruselig aus. Vielleicht lag das aber auch daran, dass viele Leute auf dem Platz standen, die sich nun verdünnisieren.

Meine Tiefpunkte: Der Abgang von Zé bei seiner Auswechslung im letzten Spiel vor der Winterpause, die bedingungslose Treue von van Nistelrooy und in der Halle in Neugraben zu sehen, was für ein dummer Kleingeist Guerrero tatsächlich ist.

Ich setze meine Erwartungen für die nächste und übernächste Saison auf Platz zehn und hoffe inständig, dass ich damit nicht alleine bin. Vielleicht ergibt sich so einmal Zeit und Raum für die Entwicklung einer neuen Identität der Rothosen. Ich wäre dabei!
Über unseren neuen Sportdirektor weiß ich noch nicht so viel, ich wünsche mir aber, dass er mit den anderen Hauptverantwortlichen eine Philosophie ausheckt, an der sich sie Entwicklung des Vereins in den nächsten Jahren orientieren möge. Wofür steht der HSV, was ist die gewünschte Spielweise, welche Spieler, Menschen und welchen Trainer brauchen wir dafür? Ich will es sehen, hören, riechen, spüren.

Einen Wunsch habe ich ganz konkret: Jaro soll bitte wieder Kapitän werden und nicht mehr Westermann, dieser nichtssagende Unsicherheitsfaktor aus der zentralen Defensive.

Sollten Sie dashier lesen und ein talentierter Fußballspieler mit Talent, Ambitionen, Ehrgeiz, Teamgeist sein, mit steiler Alten, mit Identifikationswillen und die Idee nicht total lächerlich finden, länger als zwei Jahre bei unserem Verein zu bleiben, selbst wenn Manchester City anruft und siebenfaches Gehalt bietet: Dann bewerben Sie sich doch bei Herrn Arnesen (arnesen@hsv.de).

Danke.

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HSV- FC Bayern 0:0

Tja, boah. Paolo hat bis zu seinem schülerhaften Abtritt eigentlich seine Sache ganz gut gemacht. Sonst noch was? In Reihe 15 in Block 28c sieht man nicht so viel von den Leuten aufm Platz. 40€ für eine einigermaßen passable Partie sind zu viel. Bayern hat keinen Spielwitz versprüht, und ich glaube der HSV hat’s nicht gemerkt. Oder so ähnlich. Ging nicht mehr, sag ich mal.

 

HSV-Bayern

HSV-Bayern

Tja, boah.

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HSV – 1.FC Nürnberg 1:1

HSV- FCN 1:1

Ach, endlich wieder Fuppes.

Beim ersten Heimspiel gegen Schlacke war ich noch im Urlaub, aber nun ging’s endlich wieder los. Ja, ok, war ein Scheißspiel, war mir aber egal. Die Jungs, die Farben, die Hoffnung, die Heiserkeit: Alles gleich wieder da.
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HSV – 96 0:0

Die Stimmung war so prächtig, der Beginn wie immer vielverheißend, und die Umsetzung wie so oft in letzter Zeit ernüchternd. 96 war so schlecht, so desinteressiert am Fußball (jaja, Abstiegskampf, ich weiß), dass es eine Schande war. Und dann auch noch eine halbe Stunde gegen zehn von denen. Ja, nun. 70% Ballbesitz helfen auch nicht, wenn 90 Minuten lang keiner von den Ballführenden eine gute Idee hat. Da schämt man sich schon ein bißchen (wenn man gerade wieder aufgewacht ist).

Ein kleiner Lichtblick: Mit dem später unrümlich einschreitenden Guerrero kam ganz klar Spielklasse zurück auf den Platz, die ich sehr vermisst habe.
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HSV – Standard Lüttich 2:1

Europapokal ist eine schöne Sache, unter anderem, weil alle es als besonders empfinden: Die eigenen Fans singen ständig anderes Liedgut, man freut sich, ganz andere Lieder zu vernehmen, und ich freue mich immer besonders über den Eindruck der Auswärtsfans.

Während vor wenigen Wochen noch die Kollegen vom RSC Anderlecht einen überaus üblen Geschmack im Mund hinterlassen hatten, gaben nun ihre belgischen Ligarivalen aus Lüttich ein gänzlich anderes Bild ab: Fröhliche Zeitgenossen unterwegs. In der Bahn nach Othmarschen ließ ich bereits beschwatzen und gab meinen geliebten Fanschal her, weil ich letztenendes dem charmanten Kniefaller nicht widerstehen konnte. Im Stadion brannten sie nicht nur Bengalisches, sondern auch ein hübsches Pottpurri Sangeskunst ab. Schön, freundlich, friedlich, entusiastisch: So soll das sein.

Das Spiel, nun denn, es war wirklich spannend. Auch wenn mich anfangs Aogo rasend machte, weil er die wunderbar vorgetragenen Angriffe stets verpuffen ließ, indem er seine Flanken scharf zur gegenüberliegenden Eckfahne trat. Aber zum Glück hatten wir ja gestern einen wie aufgeputscht spielenden Pitroipa am Start, und so konnte das schöne Eckentor von Standard noch vor der Halbzeit ausgeglichen werden.

Schade, dass nicht mehr Tore fielen, aber zweifelsfrei wäre nicht nur der HSV dran gewesen, sondern auch Standard hätte noch treffen können – und ein 2:1 ist mir dann doch lieber als ein 5:4. So kann der HSV das Rückspiel lieber verlieren, darin sind wir ja ganz gut. Der HSV war gut drauf, aber da muss mehr draus gemacht werden.
Mein Eindruck bleibt leider: Petric braucht eine Pause, Zé Roberto kann, will aber noch nicht so recht wieder. Nur zu Torun muss ich meine Meinung kurz ändern: Puh. Das war nichts. Aber mein Gott, der Jung ist 19. Locker bleiben, Messi hatte da auch erst 20 Tore in der Primera División geschossen… Hoffentlich wird also Guerrero bald fit, damit der Mladen mal zugucken kann. Und für Tunay kann ruhig mal Troche über links ran, wir haben ja jetzt auf rechts mit Pit wieder einen stürmischen Offensivspieler.

Auf geht’s, Jungs, Sonntag 96 zerlegen, und dann ins Halbfinale!

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Now playing: Manic Street Preachers – Miss Europa Disco Dancer
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HSV – SC Freiburg 2:0

Als Jansens Stahl in den Winkel krachte, waren wir total gut drauf: Uns war warm, die Füße waren noch ansprechbar, und die Freude über ein erstes Wiedersehen im neuen Jahr war groß.

Anschließend spielte Jansen 1a und gab eine saftige Empfehlung in Richtung Südafrika ab. Zur Halbzeit hätte der HSV dick führen müssen, tat es aber nicht, und uns schwante langsam ähnliches wie in den umrühmlichen Partien gegen Gladbach oder Bochum. Deswegen waren wir zur Halbzeit nicht mehr ganz so gut drauf, und auch unsere Füße waren lange schon im Kältekoma.

Petric machte dann irgendwann ein eher schmeichelhaftes Tor, gut so, jetzt konnten wir uns in Anbetracht des Spielverlaufs komplett auf die Wiederbelebung unserer abgestorbenen Körperteile konzentrieren. Es geschah nichts mehr auf dem Platz, außer vielleicht der knappen Geschichte von Aogo.

Als ich direkt nach Abpfiff direkt zum Luftbadweg sprintete, erklomm ich gerade so eben noch den letzten Bus in Richtung Othmarschen. Alle anderen waren schon voller Leute weg. Bezeichnend. Nun: 2-0, Werder hat verloren, erstmal dritter (ok, nur bis morgen) – so kann das Jahr beginnen.

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Now playing: Roots Manuva – Too Cold
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HSV – Werder 2:1

Frohes Fest:

Echte Männer tragen kurzes Hemd!

Gut gemacht,  jetzt kann das Weihnachtsfest kommen. Ich fand ja neben dem allseits gelobten Elia und dem unvermeidlichen Rost den Herrn Rincón sehr gut. Özil auszuschalten- muss man erstmal hinkriegen. Und wie schafft es die Zwergnase, 90% aller Kopfballduelle für sich zu entscheiden? Ein echter Gewinn auf der Abräumerposition: Da hat sich doch mal die Geduld in den bisherigen Spielen gelohnt!

Jetzt ist es auch an der Zeit, dass der Stadionsprecher aufhören könnte, ihn immer Tomasch auszusprechen – ist doch kein Tscheche. Soweit ich weiß spricht man in Venezuela Spanisch, und da gibt’s so ein sch einfach nicht. Aber nix für Ungut…

P.S. Wieses U-Hosen-Wahrscheinlichkeit 90%

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Now playing: Die Sterne – Hier kommt die Kaltfront
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HSV – Ajax 0:1

Ich gehe ja nun zu jedem Heimspiel und kann berichten, dass es schonmal nicht an den HSV- Fans lag, dass wir beinah zerquetscht wurden beim Versuch, das Stadion halbwegs rechtzeitig zu betreten, was leider nicht möglich war, weil sich die Polizei ganz spontan überlegt hatte, doch möglichst viel und rigoros abzusperren, lange Rede… Ganz toll gemacht, danke nochmal (und ich hasse wirklich diese “Da kann ich nichts machen”- Mentalität, die so sehr um sich greift, dass ich bald das Gefühl bekomme, dass niemand mehr irgendwas machen kann gegen irgendwas außer ein paar finstren Bibabutzemännern, die um ihren Kamin herumtanzen und feizen und sich freuen, wenn sie mal wieder etwas Böses beschlossen haben, gegen dass dann keiner ihrer Ausführenden Helfer da draußen “was machen” kann, auch wenn einer stirbt dabei).

Zugegeben, die Fans von Ajax sahen schon maximal mies aus: Im ganzen proppenvoll besetzten Block konnte ich höchstens zwanzig Trikots ausmachen, der Rest der Meute war in schwarz gekleidet. Sympathisch.

Das Spiel ging dann so vor sich hin und her und, es passierte nicht so richtig viel, zumindest so lange bis das Paölchen sich vor lauter Narrenfreiheit nicht entscheiden konnte, wohin mit dem Leder und es entschlossen an die Latte setzte (der Klassiker), und dann noch mal bis, tja, bis Jaro einen schlechten Moment hatte und Leonardo mustergültig freispielte, der dann Pfostenpinpong spielte und kurz vorm elegant herbeistolpernden Mondkalb einlochte. Dreck.

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  • lilly und chintsa Sonntag, 20. Mai 2012
    hier ein kurzes update vom ostkap – lilly gehts blendend, uns auch. ja, sie mag die kamera… …sehr sogar! stehen in ihrer kiste – das klappt schon ganz gut und sieht cool aus. randnotiz: lilly war heute zum ersten mal bei mcdonalds essen! vor 2 wochen waren wir ein paar tage in chintsa – das [...]
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