Schwachsinn als Trendsport

Ich bin seit eh und je Nutzer von gmx. Da ich seit vielen Internetjahren (sowas ähnliches wie Hundejahre) auch einen Bezahlzugang dort habe, werde ich von etlichen unerfreulichen Dingen verschont. Immer mal wieder bekomme ich zu hören, wie steinzeitlich gmx doch sei, aber -pft- ich mag meine Adresse dort und sehe mich nicht veranlasst, daran etwas zu ändern.

Auslöser könnte irgendwann allerdings einmal der erbärmliche Inhalt des Portals sein. Mit den beigefügten Beispielen möchte ich nicht in die Symbolfotothematik einsteigen, die u.a. von Herrn Niggemeier erfreulich fröhlich und hartnäckig wie immer verfolgt wird.

Ausgerechnet Sound of Wisdom Studenten ziehen blank

Die Verquickung von redaktionellem mit gewerblichem Inhalt im ungesunden Mischungsverhältnis von geschätzten 5:95 ist unerträglich. Nicht nur, dass die Inhalte keine solchen sind, allenfalls hohle Platzhalter, gegen deren Sexlastigkeit die Bildzeitung arm aussieht, sondern ich fühle mich durch die Plumpheit und Minderwertigkeit der Wortwahl und der dazugehörigen Themen ernsthaft beleidigt. Ok, viele davon habe ich noch nicht gelesen, und mich würde tatsächlich mal interessieren, wie es anderen geht:

Liest jemand auf gmx.de etwas anderes als seine E-Mails?

Aber trotzdem: Entweder lacht sich jemand schlapp, dass sie es immer wieder so durchkriegen und dafür auch noch Kohle einstreichen, oder aber die Welt ist wirklich armseliger als ich zu denken bereit bin.

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  • summer in germany Sonntag, 8. Oktober 2017
    in june we went to germany to spent a substantial part of the summer with family and friends. lukas was off to an early start because he had work in wolfsburg. the weekend without my family lukas used for a short stint to mallorca where i visited mike and tatzi – what a great way […]
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