The Weakerthans, Webster Hall

In der Webster Hall (verbandelt mit dem Bowery Imperium) am Rande des East Village gingen wir gestern zum Konzert der Weakerthans – mein erstes Konzert in den US of A.

Einlass war für 19h anberaumt, und wir wussten, dass es zwei Vorgruppen geben würde. Wann fängt der Amerikaner wohl seine Konzerte an? Auf Verdacht kamen wir gegen halb neun an, und ich freute mich erstmal darüber, dass das mit dem Eintritt so reibungslos klappte. Ich hatte die Karten vor ein paar Wochen bei Ticketmaster bestellt, und so konnten nun einfach zwei Personen unter meinem Namen rein. Eigentlich klar, aber trotzdem irgendwie toll. „Will Call“ nennt sich das Prinzip, funktioniert einwandfrei.

Marquee Weakerthans Webster Hall

Die Uhrzeit erwies sich als perfekt, denn gerade als wir hineinkamen in den schönen alten Saal, war soeben Jim Bryson aufgetaut und erfreute die Anwesenden, vornehmlich jungen und erfreulich normalen Leute mit seiner Kanadische Frische. Seine Musik würde ich auf das erste Hören als Indie Folk, Folk Rock oder wie auch immer bezeichnen. Seine Art als nett und angenehm. Die sogar noch zum Mitmachen auf der Bühne animierten Zuschauer und ich waren auf jeden Fall angetan.

Etwas, was man von der zweiten Band, The Last Town Chorus, leider nicht behaupten kann. Der Flyer, der im Saal verteilt wurde, versprach zwar „She sings like an angel and plays lap steel guitar like the Devil.“, aber ich muss sagen: She sings like a Schnarchkopp and if Lucifer played the lap steel guitar like her, he’d be sellin‘ Donuts down in Hackensack.

Aber dann: Die Weakerthans! Und gleich zu Beginn erstmal so ein gutes Bühnenbild: Einfach, schön, effektvoll. Kanadisch eben (? – allen, die die Band nicht kennen, empfehle ich zum Einstieg das Video von „The Reason“).

weakerthans-webster-hall-2.jpg

Das ganze Konzert verlief im Grunde so einfach, schön und effektvoll wie das Bühnenbild. Und ich fragte micht: Was ist so schwer daran? Nichts, glaube ich, man muss es nur wollen. Die Webster Hall war gut besucht, ich schätze, dass ca. 1.000 Leute da waren- um eine Band zu hören, die wirklich keine Bäume ausreißt, aber deren flotte Songs man gerne hört, wenn man mit 160 Sachen über die Autobahn fetzt, und deren ruhigen Stücke wie ein warmer Mantel unter sternenklarem Himmel wirken können.

Für mein erstes Amikonzert war ich vollkommen zufrieden.

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