Hotel Ares Eiffel in Paris

Schließlich muss man auch mal Glück haben: Das Hotel Ares ist mir irgendwobei untergekommen und wurde mir auf der Website als nagelneu renoviert angekündigt. Da ich noch nie im 15. Arrondissement übernachtet hatte, griff ich zu, auch wenn der Preis für eine Nacht um genau drei Euro über unserem Spesensatz lag. Erstmal war ich angenehm überrascht von der Ecke, die sie da gleich südlich der Marsfelder auftut, da wo die Metro auf mächtigen Stahlstelzen fährt. Einen Supermarkt und drei, vier Bistrots wie hier sollte man immer in der Nähe haben, eine Metrostation am besten dazu (trifft in Paris im Grunde immer zu). Dann noch eine Gelegenheit zu Laufen: Perfekt. Und diese hier ist eine der besten in ganz Paris, schließlich geht es durch die Grünanlagen unterhalb des Eifelturms, immer mit Blick auf die imposante Militärschule.

Zum Hotel: Selbiges empfing mich mit einem Eimer Farbe und dem Geruch voranschreitender Renovierungsarbeiten. Wie ich jetzt weiß, hat das Haus im September eröffnet, nachdem die Räume des ehemaligen Hotels älterer Klasse allesamt komplett überarbeitet worden waren. Die Ankündigung auf der Website, das Haus sei gerade runderneuert worden, ist ja inzwischen zu einem beliebigen Standardsatz geworden, aber hier stimmte es nun wirklich einmal. Seit der Wiedereröffnung werden die anderen Räumlichkeiten nachgezogen, so befindet sich bspw. aktuell die Rezeption nicht an ihrem endgültigen Platz, aber das störte nicht, vor allem nicht, weil die Rezeptionistin äußerst charmant war.

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Der Flur ist schön, der Fahrstuhl geräumig, aber vor allem das kleine Zimmer ist der Hit: Die Wände sind mit zarten Stofftapeten ausgestattet, und über dem großen Bett hängen Samtstoffe an der Wand, eingefasst in einen wuchtigen Rahmen. Der Boden ist mit dunkelbraunem Holz ausgelegt, an der Wand hängt ein großer, eleganter, flacher Bang&Olufsen Fernseher (mit dem man auch ins Internet kann), es gibt zwei Telefone (eins im Bad – aha), und der drahtlose Zugang ins Internet ist kostenlos und dick.

 

Und auch das Bad ist wirklich wunderbar: Geräumig, hell, mit einer Badewanne, einer chicen Waschkonsole und angenehmer Kachelage. Die Dusche kann so einiges mit ihrem riesigen Kopf, und einen Fön gibt es auch. Die Handtücher riesig und flauschig – eigentlich alles wie man es mag. Nicht eigentlich, sondern wirklich.

Das Frühstück konnte ebenfalls überzeugen, wenn es auch mit Ausnahme eines kleinen Stück Emmentalers rein süß gestaltet ist. Aber am wichtigsten ist doch immer, dass das Croissant frisch und lecker, und die Brötchen knackig und warm sind. Oder nicht?

Könnte ich, würde ich sicher noch einmal hierher kommen. Wenn man nicht in einer coolen Ecke von Paris wohnen muss, sondern in einer schönen, und wenn man das Geld dafür hat, dann spreche ich ihm hiermit eine dicke Empfehlung aus: Hotel Ares. Großartig.

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Now playing: Pixies – Alec Eiffel
via FoxyTunes

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