St. Pauli: Rausgehen, Warmmachen, Weghauen

21.8.2008

21.8.2008

Haben wir neulich im Kino gesehen.

Ein hübsches Stück über ein hübschen Stück Heimat. Gar nicht nur Fußball, auch viel Geschichte nebenbei, viele schöne Bilder aus der Gegend, in der man wohnt und den Film guckt und soweiter, Musik von hier, Einblicke in die einfachen und netten Seelen von Holger Stanislawski und den anderen. Ich schätze mal ein hervorragendes Werk für Italienische Erasmusstudenten, die die zehn geilsten Monate ihres Lebens auf dem Schulterblatt verbracht haben.

Auf der Homepage heißt es, der Film sei mehr als nur ein Film über den Verein im Aufstiegsjahr in die 2. Liga, vielmehr ginge es auch um das Drumherum, die ganze Gegend und die ganze Schose, und das Gefühl und alles, und am Ende ist es ehrlich gesagt genau das, was mir an dem ansonsten natürlich sympathischen Film wie auch Verein und Viertel irgendwie immer irgendwann anfängt so ein bißchen auf den Keks zu gehen: Ja, wir haben uns alle lieb, und wir sind ja so sozialbewusst und wir sind so anders hier, und hier ist alles so knorke und die Welt noch in Ordnung, und all das wird immer so lange aufgetischt, bis mir irgendwann ein bißchen schlecht wird davon wie von einer ganzen Tüte Euromünzen: Oberlecker, und dann irgendwann: Bauchweh.

Und dann bin ich immer so froh, in die Neustadt zurück nach Hause zu gehen.

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