Alain de Botton – Glück und Architektur

Ich habe gerade das o.g. Buch gelesen, welches schon im Frühjahr 2008 bei S. Fischer erschien.

Wie immer bei de Botton kann man sich als Experte des Gebietes, über das er schreibt, sicher trefflich aufregen über viele, viele Dinge, aber wie immer kann ich mich als ich sehr trefflich freuen. Über die Beobachtungen so vieler Kleinigkeiten, über die Hingabe zu eben jenen meißt alltäglichen Dingen und über die Sprache, in der er sich Gedanken macht über Nützliches und Unnützes, das uns umgibt. Dieses Mal also die Architektur (keine Ahnung, was der Untertitel soll, denn um zu Hause geht es wirklich nicht; keine Ahnung übrigens auch, wie(so) man den Originaltitel „The Architecture of Happiness“ so übersetzen muss).

Ich freue mich, wie es das Sachbuch schafft, mich eine Zeit lang auf Schritt und Tritt zum Nachdenken anzuregen: Was sagt es über mich aus, was ich architektonisch gelungen finde? Was tue ich, damit meine Umwelt lebenswert ist und bleibt? De Botton schafft es immer, mich in Dingen zu bestärken, von denen ich nicht wusste, ob ich der einzige bin, der darüber sinniert geschweigedenn, wie ich sie ausdrücken sollte.

Eine Rezension, der ich mich gerne anschließe, findet sich beim Deutschland Radio.

Ein dickes Lob auch an den Übersetzer, der die vollmundige Wortwahl gelungen ins Deutsche transportiert.

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  • summer in germany Sonntag, 8. Oktober 2017
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