Stars – The Five Ghosts

2010 – Was für ein Musikjahr: Ein neues Album von Arcade Fire, von Band of Horses, Divine Comedy, Stars, alle kommen dazu auf Tournee, unheimlich!

Heute…

Stars – The Five Ghosts

Das neue Album der Kanadier erscheint auf dem bandeigenen Label Soft Revolution, wo in 2008 auch schon die EP Sad Robots erschienen war. Das erste Stück auf der neuen Platte, Dead Hearts, wiegt den Hörer sofort in Sicherheit: Keine belanglosen Ausflüge von Amy Millan, keine verträumten Abenteuer von Torq Campbell, sondern einfach die Stars. Melancholisch, aufgeregt, gekränkt, intim, Texte, die mich glauben lassen, die Sänger teilten nur mit mir ihr Geheimnis, so als seien sie gerade nach Hause gekommen und ich müsste mir nun alles anhören. Und dann naiver Powerpop – ist es New Order? – und dann zerbrechliche Indieeinlagen, und dann… Ich kann verstehen, wenn man die Stars nicht so sehr verehrt wie ich, ich kann auch verstehen, wenn man sie überhaupt nicht mag oder nur bestimmte Stücke ganz gut findet. Aber ich: Ich mag ihren Pathos, ich mag ihren Kitsch, ich mag ihre Furchtlosigkeit und ihren Mut, ernsthaft von Themen und Situationen zu singen, die so banal oder so plemplem sind, dass sich viele andere dafür zu schade sind. There are dead hearts everywhere, they were kids that I once knew. Das alles zieht mich in ihren Bann, ich kann mich nicht widersetzen. Vom Live-Erlebnis ganz zu schweigen.

Das Label Soft Revolution ist nach einem Lied vom großartigen Album Set yourself on fire benannt. Der Text des Liedes beschreibt, was die Stars tun wollen mit ihrer Musik. Und dass sie es beschreiben, und wie sie es beschreiben, macht sie für mich unendlich sympathisch. Die Stars: No surface, all feeling.

„Soft Revolution“

We are here to save your life
The fool, the drunk, the child, and his wife
We won’t let the sun go down
We gonna chase the demons out of town
Singing when you feel alone
Backwards through the megaphone
Singing to the ones you love
And the ones you’d like to be rid of.

We are here to take the blame
To take the taunts and live the shame
We are here to make you feel
It terrifies you, but it’s real
It will keep you up all night
And in the flood of morning light
Spilling out across your room
You say the words will get there soon

The revolution wasn’t bad
We hit the streets with all we had
A tape recording with the sound
Of the Velvet Underground
A K-Way jacket torn to shreds
And a dream inside our heads
And after changing everything
They couldn’t tell we couldn’t sing
After changing everything
They couldn’t tell we couldn’t sing
They couldn’t tell we couldn’t sing
And that changes everything.

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  • second half of 2017 Mittwoch, 30. Mai 2018
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