William Fitzsimmons doch gar nicht so geil

Eine der bisher am meisten beschriebenen und gelobten Platten des Jahres ist sicher das Album von William Fitzsimmons, Gold in the Shadow.

Zweifelsfrei ein hübsches Album. Aber wenn man es beim Frühstücken hört, dann ist es plötzlich vorbei, und man kann sich an kein Lied erinnern. Man grübelt ewig, an wen einen die Stimme erinnert, wer vorher schon fast dasselbe Album gemacht hat, aber so sehr man auch nachgrübelt, man kann sich an kein Lied erinnern. Das ist total schade, aber so geht’s mir auch noch nach dem vierten Hören.
Besonders eindrucksvoll ist es übrigens, das Album am Rechner zu hören und die Lieder ineinander überblenden zu lassen (ist mir vorhin passiert): Die Hälfte der Lieder sind dann eigentlich ein Lied, und man merkt es erst, dass schon vier Lieder vergangen sind, wenn man mal wieder hochguckt.

Verstehe also nicht recht, wieso das Album so ausgesprochen viel gelobt wurde. Vielleicht weil einem der Kollege mit dem fetten Bart und der zarten Stimme einfach sowieso erstmal symphatisch erscheinen muss. Ja, glaube, daran liegt es. Oder noch was?

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