Schlagermove your ass

Beim ersten Grüppchen, das man morgens mit Blumen im Haar und Hawaii-Kette um den Hals trifft, denkt man „Ach ja, heute ist ja Schlagermove“.

Beim zweiten Grüppchen, das man kurz danach mit gesichtsgroßer orangefarbener Sonnenbrille und Lockenperücke trifft, fragt man sich „Ey, wieso gibt es den Schlagermove eigentlich noch“?

Beim dritten Grüppchen, das einen am späten Vormittag betrunken nach dem Weg zu a) irgendeinem Hotel oder b) der Reeperbahn fragt, hofft man, dass man niemanden kennt, der (noch) hingeht, und beim vierten Grüppchen hässlich verkleideter hässlicher Leute ist man sich sicher, dass sie alle bei C&A Unterwäsche in Military-Style kaufen und morgen wieder im Swingerclub hinter der Theke stehen und Ronny und Vera mit den Worten „Wie immer, ihr zwei Sternschnuppen“ begrüßen.

Und am Nachmittag steigt man in die U3 und kommt kaum rein, weil alles voll ist mit nassen, bunten, vollkommen breiten Schlagerfreunden und solchen, die es noch werden wollen und auch den obligatorischen 17jährigen im Delirium, die nicht wissen, was Schlager ist, aber egal, Hauptsache es knallt, und dann freut man sich, so viele glückliche Menschen auf einem Haufen zu sehen. Nass, arm, aber glücklich.

Vielleicht gehe ich nächstes Jahr mal hin.

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  • summer in germany Sonntag, 8. Oktober 2017
    in june we went to germany to spent a substantial part of the summer with family and friends. lukas was off to an early start because he had work in wolfsburg. the weekend without my family lukas used for a short stint to mallorca where i visited mike and tatzi – what a great way […]
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