Eugène Sue: Die Geheimnisse von Paris

Boah, immer diese langen Pausen.

Im Moment fräse ich mich durch einige liegen gebliebene Ausgaben von 11 Freunde und fange immer wieder das neue Buch an. Ich brauche noch eine Weile, denn ich habe Die Geheimnisse von Paris gelesen.

Ich war monatelang ganz gefesselt, eingenommen von der Sprache, den Personen, den Schauplätzen und den Verstrickungen der Erzählpfade. Man muss sicher eine Freude an der blumigen Sprache haben, um die über tausend Seiten durchzuackern, keine Furcht vor Pathos und erhobenen Zeigefingern, und Spaß an ineinander verkeilten Geschichten in der Geschichte in der Geschichte. Man darf keine Angst haben vor unglaublichen Zufällen und geradezu unglaubwürdigen Wendungen und Entwicklungen in einer Geschichte, und man muss sich einlassen können auf einen Hauptdarsteller und Personen, die zu gut für die Welt und solchen, die schlicht böse sind. Wenn einem irgendwas davon auf die Nerven geht oder man keine echte Freude daran entwickeln kann, dann Finger weg von diesem Werk.

Wenn man jedoch Lust aus so etwas beziehen kann und keine Scheu vor dem Lesen eines so langen Buches (muss man ja auch wollen), dann los, Leute, nur zu! Am Ende hat man das tolle Gefühl, richtig was geschafft zu haben, richtig was erlebt zu haben, richtig was gelernt zu haben. Geschichtsstunde, Märchen, Abenteuerroman, Schmachtfetzen, alles in einem.

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  • summer in germany Sonntag, 8. Oktober 2017
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