Archive for the 'Dit und Dat' Category

Arbeitsvorrat im Mediamonkey fast leer

Tja, also das wird niemanden interessieren, außer icke:

Mein Arbeitsvorrat im Mediamonkey ist fast leer. Das heißt, dass ich bald alle Lieder durchgefummelt (kategorisiert, Cover besorgt, bewertet etc.) habe, die auf meiner Festpladde sind. Möglich ist das nur, weil ich vor einigen Wochen mein emusic– Abo ausgesetzt habe, nur wenige Scheiben neu gekauft habe (naja), und eh schon lange gar nichts mehr neben der Spur sauge. Alles drin, alles getagged und hübsch gemacht, keine ungehörten Stapel vom letzten Weihnachtsbasar mehr aufm Tisch, nix.

Das sind gerade jetzt und hier 16.397 Lieder. 1.190 Stunden, elf Minuten und fünfzehn Sekunden lang. Und natürlich nur vom feinsten.

Und das bedeutet, dass ich mich jetzt an meine CD-Sammlung machen kann. Und dann, im nächsten Leben, an meine Plattensammlung. Ich sag Euch Bescheid, wenn ich soweit bin.

Geschwind zwei Links

In letzter Zeit lese ich sehr gerne zwei Seiten im Internet, wollte darauf nur kurz hinweisen:

Fuppes: Spielverlagerung: kaum zu fassen, mit welcher Akribie und Hingabe dort Spiele aus der Bundesliga, Länderspiele oder auch Spiele aus anderen Ligen analysiert werden. Für mich stellen diese Analysen wirklich eine Art Bewusstseinserweiterung dar, weil ich zwar viele Spiele im Stadion oder im Fernsehen sehe, aber nie durch diese Brille schaue. Ich sitze als Fan da, der genau so schlau ist wie mit zehn Jahren. Mein taktisches Verständnis wuchs in den letzten Jahren ein wenig, aber im Grunde kann ich fast nur beurteilen, ob einer sich anstrengt oder tolle Pässe schlägt. Mit Spielverlagerung gewinnt so das ein oder andere Spiel noch eine tolle Komponente hinzu. Ich bin manchmal etwas erschlagen von der Expertenhaftigkeit, mit der auch schnöde Spiele noch auseinander genommen werden, und manchmal verstehe ich noch nicht mal alles. Aber das macht nichts, ich komme immer wieder gerne dorthin und begeistere mich an der Leistung, die da nach dem Spiel noch erbracht wird.

Lachen: Was ganz anderes machen die Leute vom Postillon. Die machen einfach nur Quatsch. Aber den soooo gut, dass ich mir jeden Tag eine Dosis davon hole. Was für ein schlauer Schwachsinn dort verzapft wird, hintergründig oder so stumpf wie sau,  ist eine Wonne. Wie sich das gehört für Satire, wird vor gar nichts Halt gemacht, man betrachte nur mal den Beitrag von heute.

Die tollsten Sachen des Jahres

Tollste Neuigkeit in Hamburg überhaupt: quaeng – endlich schreibt jemand über Hamburg. Informativ. Lustig. Schön.

Tollste Fernsehmomente: The Voice, kein Zweifel. Und sonst? Ich, tja, muss mich wiederholen: Unter Verdacht bleibt spitze. Und dann noch dieser Moment bei Cover my song mit Katja Ebstein und Joka. Keine Ahnung, wieso mich das rührt, tut es aber.

Tollste Lieder:

Das Überlied, ich weiß es ganz genau: Lord knows best – Dirty Beaches
Das schönste Lied, und ich weiß nicht recht wieso:  Forever young – Joakim
Das GuteLaunetanzbär- Lied das Jahres:  Lass den Vogel frei – Sirius Mo
Das Gutdasserwiederdaist- Lied des Jahres: Be the One – Moby
Das eigentlich wirklich geilste Lied meines Jahres, das aber das ältere Lied ist, das ich zum Glück endlich entdeckt habe: Nokturn – Freiwillige Selbstkontrolle

Tollstes mediales Gesamtetwas: Die große und großartige Minisite zum Album von Moby, ganze Nächte kann man dort verbringen…

Tollster Moment: „Es ist ein Mädchen. Sie ist kerngesund“.

Preisirritation

Versteh‘ ich nicht:

Also den Preis jetzt.

Mazola misteries

Darum nochmal Kino, Danke Herr Kilb

Manchmal ist die Sprache in der geschätzten Frankfurter Sonntagszeitung so wundervoll, dass ich beim Lesen jauchze. So auch jetzt wieder, als ich gerade den Feuilleton vom 25. September durchlas und die Rubrik „Neu im Kino“ mit folgenden Worten eröffnet fand

Dass die Welt, so wie sie ist, vom Chaos, vom Zufall und von hirnlosen Instinkten regiert wird, dürfte die einzig plausible Erklärung für ihren Zustand sein.

In gleichermaßen schönen Worten wird einleitend sodann erläutert, warum das Kino ein Ort der Zuflucht ist, ein Ort der Konspirationisten, fast schon ideal. Und dann geht es erst lost mit den Rezensionen. Danke, Herr Kilb, da ist es mir fast schon egal, um welche Filme es geht, die ich dann doch nicht sehen kann. Was mir jedoch nicht egal ist.

Schön auch, so eine Zeitung mit einigen Wochen Verspätung zu lesen. Was alles darin steckt: Dass ich nicht zum Lesen komme. Dass der Inhalt zeitlos ist. Dass ich nicht merke, welche Information veraltet ist. Dass ich nicht aufgebe.  True love waits. Noch was?

Kann dann auch wieder weg, Teil 1: Vocodersongs

Endlich will ich nun mal eine neue Kategorie eröffnen, und zwar diese.
Unter der Überschrift „Kann dann auch wieder weg“ werde ich in absolut loser Reihenfolge Dinge brandmarken, von denen ich genug habe. Die dann auch wieder weg können. So wie die Black Eyed Peas eben oder mit ihnen gleich die ganze einfallslose, gesichtslose, armselige Musikgattung, die sich daraus einen „Spaß“ macht, die nicht vorhandenen Melodien und/ oder Sangeskünste des Vortragenden mittels Vocoder zu verkleiden und mich entsprechend zu nerven.

Ich dachte eigentlich, dass das nach Cher (jajaja, ich weiß, war gar kein Vocoder) schon genug Welle machte und dann auch zurecht abgeebbt war (meine Güte, das ist schlappe dreizehn Jahre her!). Dann aber vor gut zwei Jahren kamen sie wieder, gleich reihenweise: Disco- und oder Rapstampfer mit Harmonizer/Vocoder, was weiß ich, auf jeden Fall verzerrter Stimme, ein Graus. Da es sie nun schon lange wieder gibt, und diese Unart offenbar nicht von ganz alleine wieder ausstirbt, hier meine Hoffnung, quasi zu Blog gebracht und unehrenhaft als erster Eintrag der Kategorie. Kann dann auch wieder weg.

Weniger Energie

Werde bekanntlich ungern öffentlich politisch, aber jetzt will ich gerade mal. Und zwar darauf hinweisen, dass Harald Welzer in einem Artikel in der FAS neulich sehr viele Nägel sprachlich sehr hübsch auf den Kopf traf: Nach Fukushima sollte jeder mal lesen, der es noch nicht gelesen hat.

Ich brauche keinen Ersatz für Nuklearenergie, ich brauche Einigkeit darüber, dass wir weniger Energie verbrauchen müssen. Vielleicht ist das der Grund für das Foto eines Flugzeugs, der den Artikel illustriert? Fliegen ist so eine Sache, die niemand machen dürfte. Und schon gar nicht übers Wochenende nach Lanzarote. Es ist so falsch, es ist so dumm. Wir haben uns alle daran gewöhnt, und es wird nicht ganz einfach sein, sich dieses Leben abzugewöhnen. In gewisser Weise sind wir süchtig danach, süchtig nach Dingen, die uns schaden.
Ich selbst fliege im Mai und im Juni jeweils einmal privat und ohne Not übers Wochenende irgendwohin. Ich höre danach damit auf. Es ist einfach Schwachsinn.

Von dieser Art einfachem Eingriff hat jeder von uns, wahrscheinlich haufenweise, Ansatzpunkte in der Garage liegen. Also ran da jetzt. Anfangen mit dem Aufhören. Jetzt gleich, nicht erst morgen früh.


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  • first half of 2017 Montag, 24. Juli 2017
    the first half of 2017 has passed like a breeze and we have lots of memories to share. to start it off, sabine and wolf were visiting again for nicis and wolfs birthday end of february. and we went to shenandoah national park with them where we stayed in a cozy cabin. lukas has again […]
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