Archive for the 'Mein Hamburg' Category

Am I hot or not für Hamburgs Häuser

Gott, macht das einen Spaß:

Auf der Seite von Nexthamburg kann man Häuser bewerten: Mag ich oder mag nicht nicht. Und solche hochladen, die man selber besonders mag oder eben nicht, und schauen, wie sich die Sache entwickelt.

Palmaille 35

Wohnhochhaus Palmaille 35

Ich finde einige Bewertungsergebnisse bestürzend (ich persönlich halte das Radisson und das Gebäude der Hamburg-Süd für zwei der coolsten Hamburger Gebäude überhaupt), aber so ist das nun mal mit dem Geschmack der Leute. An einigen zeigt sich Liebe und Hass besonders drastisch, bei einigen lag der Hochladende wohl voll neben der mehrheitlichen Meinung. Natürlich regieren hier die bedrohten Nester, aber das ist ja auch ganz gut so. Wen nichts stört, der geht auch nicht wählen.
Also Leute: Mitmachen, und zwar schnell: Läuft nur noch ’ne Woche.

PS: Wo kommt der Begriff Landmarke denn plötzlich her? Hab ich was verpasst? Offenbar.
PPS: Ich bin gerade zu dumm, um das oben abgebildete Haus hochzuladen. Mpf.

Charles Montgomery Burns trinkt immer Kaffee am Großneumarkt

Ich wartete lange auf die Gelegenheit, es festzuhalten:

Charles Montgomery Burns

Neulich am Großneumarkt

Charles Montgomery Burns

Neulich in Springfield

…aber endlich lief mir der äußerst scheue Herr Burns vor die Linse, seineszeichens skrupelloser, wohlhabender AKW-Betreiber.

Wasserkunst Kaltehofe

Ist schon ein paar Tage her, dass wir dort waren, aber muss hier noch mal her:

Wasserkunst Kaltehofe   Wasserkunst Kaltehofe  Café in der Wasserkunst Kaltehofe

Wasserkunst Kaltehofe

Die Wasserkunst in Kaltehofe ist eine Reise wert: Unbekannte Ecken Hamburgs aufsuchen, unbekannte Technik bestaunen, unbekannte Vögel beobachten, Spazierengehen, übern Deich klettern oder Kaffee trinken.

Alles gute Gründe, um dort einfach mal hinzuradeln.

The Beginning after the End, oder: Kater wegen van der Vaart

Ich habe Gefühlskater wegen van der Vaart. Seit heute vormittag habe ich versucht, alles davon mitzubekommen, was ging: Ticker, Blogs, Radio, Pressekonferenz. Ich hab mich jetzt ganz wund wohlgefühlt, bin ganz erschöpft.

Sowas schönes nochmal mitzuerleben… Endlich, es tut einfach nur gut.

Vielen Dank schon jetzt an alle Beteiligten für diesen Tag, an dem noch nicht mal Fußball gespielt wurde.

Niemand erwartet Gott, aber jeder hat die Hoffnung darauf, dass nun Spaß und Freude am Spiel des HSV zurückkehr, die so lange weg waren.

So fühlte ich mich, als er ging.

Apparat – The Devil’s Walk

Mein Gott, was für ein großartiges Album ist The Devil’s Walk von Apparat!

Beim letzten Album, Walls, ging es mir noch so, dass ich gut drei Jahre brauchte, um davon überzeugt zu werden, welch großartige Stücke sich hierauf befinden, dieses Mal geht das viel schneller. Gleich beim ersten Hören gehen die pulsierenden Klänge, die auch dann pulsieren, wenn alles um sie herum ganz leise ist und wenn niemand singt oder gerade dann wenn jemand singt, in Mark und Bein und gehen nicht mehr raus. Da hat jemand mit so viel Liebe und Hingabe und Überzeugung getüftelt, sich von nichts und niemandem sagen lassen, was er anders machen sollte, sich von nichts, das musikalisch um ihn herum geschieht, beeinflussen lassen. Dabei ist ein Album herausgekommen, das man entweder nicht mitbekommt, weil es keinen aktuellen Impuls bedient, es niemandem auffällt, weil alle darüber reden oder es überall läuft. Oder man bekommt es nicht mehr aus der Playlist, weil es einen fasziniert und berührt, so wie bei mir.

Immer wenn ein Stück bei uns zu Hause läuft, von dem ich nicht sicher bin, wer oder was es ist und ich dann nachschaue, ist es von diesem Album.

Zu den Stücken will man abwechselnd tanzen, weinen, sie ganz furchtbar laut hören, sie allen und niemandem zweigen.

So abwechslungsreich, so tief, so hoch, so geil.

Hej Papa in der Poolstraße

Hach, wie schön.

Hej Papa erfreut uns seit Ende letzten Jahres mit seinem Antlitz in der Neustadt. Was für ein schöner Laden!

Hej Papa!

Von der Einrichtung bin ich ganz begeistert. Dass es ein Familienbetrieb ist, freut mich ebenfalls (Tochter und Vater stehen gemeinsam ihren Mann). Das Brot ist schmeggerlegger, das Pesto auch. Gegen Mittag wird es richtig voll, der Laden wird angenommen. Das freut mich, mein absolutes Highlight der zahlreichen Neueröffnungen.

Was ich mag: Es ist irgendwie mehr ein Öko als ein Bio-Laden, if you know what I’m sayin‘. Vielleicht ist der Unterschied unerheblich, aber ich fühlte mich wohl bei Leuten, die gerne tun, was sie tun anstatt zu tun, was die anderen Leute gerne haben wollen. Das muss ja nicht schlechter sein, das hier fühlt sich aber gleich beim ersten Besuch besser an. Gut, dass ich in den nächsten Tagen ein bisschen Zeit habe, um dort abzuhängen. Ich wünsche mir geöffnete Sonntage und geöffnete Feiertage und irgendwann natürlich geöffnete Abende. Weiß auch nicht, wann ich dann dahin gehen kann, wünsche ich mir aber trotzdem.

Wer das Café Johanna mag oder die Eiskantine, der wird das hier lieben.

Katana Sushi am Großneumarkt

War heute eher zufällig bei Katana, einem neuen Sushiladen am Großneumarkt. Der Laden ist seit Anfang Dezember dort, wo früher der leckere Bäcker war und dann kurz irgendein unsäglicher Mittagstisch.

Katana am Großneumarkt

Ich komme wieder: Herrlich frisch der Fisch, herrlich freundlich die Bedienung, herrlich günstig der Preis. Da sehe ich gerne über die gruselige Deko hinweg, für einen neuen Anstrich hat es wohl bei Einzug nicht gereicht.


Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 8 Followern an

RSS Follow Luke

  • first half of 2017 Montag, 24. Juli 2017
    the first half of 2017 has passed like a breeze and we have lots of memories to share. to start it off, sabine and wolf were visiting again for nicis and wolfs birthday end of february. and we went to shenandoah national park with them where we stayed in a cozy cabin. lukas has again […]
    lukasra