Posts Tagged 'HSH Nordbankarena'

Foie gras ist nix zum Kiffen, Digger

Nix zum Kiffen

Nix zum Kiffen

Hat er Recht.

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HSV – BVB 2:1

Tjoah, puh. Ich sag mal so: Schöne drei Punkte, nehmen wir gerne mit.

HSV BVB Poptown

Überzeugend war die Leistung natürlich nicht, aber bei eine Aufstellung, die so wohl nie wieder auflaufen wird, im Grunde auch kein Wunder:
Aogo und Boateng, da Silva und Jaro vorne zentral… Man merkte fast bei jedem Abschlag von Rost, dass der Kapitän es nicht gewohnt ist, so einen Ball entgegen zu nehmen und in einen Angriff zu verwandeln. Das Kampschwein funktionierte wie immer gut, aber offensiv ist nicht eben seine Spezialität.

Egal, wir haben ja dieses Jahr den Petric.
Mir ging es übrigens auf die Nerven, dass die Heimfans sich vom Dortmunder Anti-Petric-Gebrüll instecken ließen und fortan Zidan ebenfalls ausbuhten. Er hat doch keinem wehgetan – das hat er nicht verdient. Er hat jedoch bezeichnenderweise genau so gespielt, wie hier beim HSV immer: Wuselig, kraftraubend, ineffektiv. Das Gegenmodell zu Mladen – deutlicher könnte es nicht dargestellt werden: Den sieht man schon hin und wieder, aber so richtig auf fällt er erst beim Torjubel. Und so bekommt der eine eine 2 und der andere eine 4,5 beim Kicker.

HSV BVB

Und derweil ist es schon wieder dunkel, wenn die zweite Halbzeit gerade halb vorüber ist. Kurze Zeit zum innehalten: Nehme an, dass der HSV auch weiterhin wenig konstant spielen wird (Zitat Jol vor ein paar Wochen in der FAS „Für uns ist jedes Spiel ein kleines Abenteuer“), aber mit Glück scheint man ja oben drin zu bleiben. Hoffenheim bleibt weiter stark, und die Bayern lassen Leverkusen demnächst das Nachsehen (meine Meinung). Was für eine treffende Spieltagansetzung gegen Serienende übrigens mit Bayern gegen Leverkusen am dritt- und gegen Hoffenheim am vorletzten Spieltag! Das schauen wir uns gerne aus der Nähe an und stehen parat zum Platz einnehmen.

Das ist im Redefluss passiert. Wir brauchen das nicht, dass wir Hoffenheim angreifen.

Und falls es irgendjemanden interessiert: Ja, ich finde es total geil, wie Hoffenheim spielt, und nachdem sie den HSV zerlegt haben, kann ich mich auch endlich daran freuen. Was so ein Platzhirschgelaber von Rummenigge soll, weiß er wohl selber nicht – Das Leben ist Veränderung! Immerhin: Der Hoeneß hat’s kapiert.

HSV – Bayer Leverkusen 3:2

13.09.2008

13.09.2008

Spitzenreiter, Spitzenreiter! Hey Hey!

Ich bin immer noch ein bißchen heiser von dem freudigen Fußballereignis, das sich heute nachmittag im Volkspark zugetragen hat.
Als es nach viel zu kurzer Zeit 2:0 für Leverkusen stand, fühlte ich mich geradezu an der Nase herumgeführt von den Gästen. Der HSV hatte deutlich mehr vom Spiel, aber Bayer machte das super, spielte uns genau zwei Mal sehr konsequent aus, und so standen wir alle ganz schön doof da. Aber trotzdem wurde der HSV jetzt nicht ängstlich und kam verdient zum wichtigen Anschluss in Hälfte eins. Wichtigste Veränderung zu diesem Zeitpunkt des Spiels war meines Erachtens die Tatsache, dass der frisch beschneuzte de Jong wieder bei Sinnen war und in seiner starken Art begann, den Aufräumer und Spieleröffner zugleich zu geben.

Vor Anpfiff der zweiten Hälfte sah man auf der Anzeigetafel kurz Olic mit Guerrero feixen, da sah man Bock auf die zweite Halbzeit, da sah man Tatendrang, gute Laune und Zuversicht, und da wusste ich: Da geht noch einiges!

HSV - Bayer04

HSV - Bayer04

So kam es, Olic selbst netzte sehenswert ein, und am Ende stand Petric goldrichtig, als zehn Leverkusern nicht mehr viel einfiel. Was haben wir geschrien! Und erst als Dortmund den Ausgleich gemacht hat!

Ich bin immer etwas sparsam mit Lobeshymnen, aber eine sei hier verlautbart: Das, was Jol spielen lässt, macht so viel mehr Bock!

Ich glaube, Atouba wird Spieler des Spiels beim Kicker Managerspiel (Hallo Mitstreiter: Habt ihn alle runtergenommen, was? Hätte ich auch). Was hatte der Trainer dem denn in den Tank geschüttet? Nebenbei hat mir Neves ganz gut gefallen, das war auf jeden Fall das, was man einen gelungenen Einstand nennt.

HSV – KSC 2:1

23.8.2008

23.8.2008

Rausgehen, Warmmachen, Weghauen war gestern, jetzt ist Funk dran.

So ein erstes Heimspiel ist doch immer was tolles: Die alten Lieder, die alten Gesichter (kein Stück verändert), neue Spieler, neuer Trainer, neue Choreo von den Chosen Few und andere kleine Neuigkeiten (neuer Stadionsprecher bspw.) – ach wie schön.

Der Kick war ehrlich nicht besonders toll, aber so ein ehrliches Tor in der letzten Minuten vom ehrlichsten aller HSVer auf dem Platz, Matthijsen: Toller Einstand.

Auf meine Begleitung hat Paölchen Guerrero einen guten Eindruck gemacht: Feines Füßchen und feine Pässe. Auf mich hat am meißten de Jong einen guten Eindruck gemacht: Wahrhaftes Kämpferherz und jeden Ball an den Mann gebracht. Und sehr beeindruckend war auch, was für ein Fremdkörper Atouba in der Mannschaft zu sein scheint: Nach seinem dreiviertel Tor, das zum Glück als Karlsruher Eigentor gewertet wurde (irgendwer hat Atouba beim Kicker-Managerspiel), hat sich zwar kaum jemand so richtig gefreut, aber er am wenigsten. Und nach dem Schlussminutensiegtor lagen alle übereinand, nur er nicht. Ich hatte das Gefühl, er sei schon verkauft. Er musste halt noch ran, weil sonst keiner mehr mit wie auch immer beschränkter Defensivbegabung aufzutreiben gewesen wäre. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen – Beiersdorfer hat ja schon so doll bedeutungsschwander nichts wirkliches gesagt und gelächelt. Hauptsache keine hektische Ljouboja-Verpflichtung mehr.

HSV-KSC mit Choreo Chosen Few

HSV-KSC mit Choreo Chosen Few

Alles in allem: Es gibt viel zu tun (kreatives Offensivspiel, Ecken, die mal was bringen, Bälle auf Pitroipa, mit denen er mal arbeiten kann, Olic, der mal eiskalt einen Torwartabschlag abkriegt und einlocht), aber das Tor von Joris war einfach Gold wert: Saisonstart geglückt, Regen vergessen.

HSV – KSC 7:0

Nach dem wirklich fantastisch überragenden, unheimlich guten Auftritt

von vdV am Samstag

habe ich eigentlich nur eine Frage:

Könntet ihr die Tore nächste Saison vielleicht auf drei oder vier Spiele verteilen?

Ja? Das wäre toll. Ich komme dann auch wieder.

P.S. Das Spruchband „Liebe ist alles“ zum Abschied von Huub Stevens hat mich gerührt.

Gäbe es noch das Foxytunes Plugin, könnte man hier nun “Head up high” von Adequate Seven hören.

HSV – Schalke 0:1

Ich hab gerade keinen Bock, das zu kommentieren.

HSV verliert zu Hause gegen Schalke

Muss ich ja auch nicht.

Falls mal jemand wissen will, wie gut man ein Spiel im Internet live kommentieren kann: hier „As it happens“ beim Guardian zum Kracher Chelsea-ManU inkl. Wetter, Emotionen, eingebundener emails, Witz, Charme und sportlich-kindlicher Begeisterung – als wäre man dabei gewesen. Toll!

Gäbe es noch das Foxytunes Plugin, könnte man hier nun “What have I done to deserve this” von den Pet Shop Boys hören.

HSV – Arminia Bielefeld 1:1

Schade, dass der tolle Rahmen, den die Supporters und ganz spontan auch die Sonne dem Spiel gegeben hatten, nichts half:

15 Jahre Supporters Club

Nach der ersten Halbzeit war ich so bedient wie lange nicht in dieser Saison: Bielefeld wollte und konnte nicht Fußballspielen, nur… der HSV konnte auch nicht. Die Jungs in 11c waren entsprechend aufgebracht, sogar Schnuller, der cholerische Stoiker, kam gar nicht mehr zur Ruhe heute.

Gut, ohne de Jong fehlte die ordnende Hand, und ohne den Prinzen fehlte jemand, der sich mal vorne einbringen könnte, und ohne Mathijsen einer, der hinten mal dazwischen haut, aber ansonsten standen doch mit Troche, Jaro, Olic und vdV genug Leute auf dem lebhaft beschallten Feld, die wissen sollten, wie man einen so passiven, am Spiel beinahe desinteressierten Gegner besiegt. Anscheinend nicht. Stattdessen wurde das Spielen selber vergessen, das Zusammenspiel beinahe komplett ignoriert, fast alles dem Zufall überlassen. Und wenn dann mal Hacke gespielt wurde, hatte gerade keiner aufgepasst, und wenn dann mal geschossen wurde, stand gerade das Tor total falsch.

Die zweite Halbzeit war besser, sicher, Digger, aber manmanman, wieso fällt da nicht einfach mal das 1:0 sondern stattdessen auch noch das 0:1?! Danke, Paölchen, dass Du meinen Heimnimbus bewahrt hast, aber was danach noch kam, war sehr armselig: Wie man in der Sportschau gut sehen konnte, bestätigte Jaro sein schlimmstes Image als unfairer Schauspieler. Rost war der mit Abstand beste Mann auf dem Platz, wenn man mich fragt, und das ist nicht immer ein Zeichen eines tollen Spiels mit vielen Torszenen. Q.e.d.

Trostlos, wie die neuerliche Chance, der gesammelten Gegnerschaft einen Haken zu schlagen, ausgelassen wurde. Diese Drecksunentschieden bringen einfach nichts und wieder nichts. Bin gespannt, wer nächsten Samstag überhaupt so aufläuft, viel Erfahrung sitzt ja nicht mehr auf der Bank.

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Now playing: Edwyn Collins – Ghost of a Chance
via FoxyTunes


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  • summer in germany Sonntag, 8. Oktober 2017
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