Posts Tagged 'Übel+Gefährlich'

Kashmir und Sea Wolf im Übel+Gefährlich

Schon ‚paar Tage her, aber weils so schön war, möchte ich noch berichten.

Kashmir im Ü+G

Vorvergangene Woche spielten Kashmir im Übel+Gefährlich, und es war sehr schön. Ich hatte die Dänischen Abräumüberrocker (zumindest zu Hause) noch nicht live gesehen. Der Laden war schön voll, die Leute gut drauf, und ebenso die Band. Es waren auch einige Dänen da, die wohl die Gelegenheit nutzen wollten, ihre Helden mal vor so wenigen Leuten zu sehen. Ich wusste also zum Beispiel nicht, was für ein freundlicher Herr der Sänger ist – ich mag es ja, wenn man der Band ihr eigenes Amusement ansieht.
Mein Abend war dann mit Lied Nummer zwei gelaufen, dem sehr druckvollen Mouthful of Wasps vom aktuellen Album, das ich sehr geil finde (also Lied und Album). Eine Depeche Mode – Komposition auf Rock. Sehr gut.
Während das Konzert so lief und die Jungs sich und uns immer weiter aufwühlten, fragte ich mich, was es eigentlich ist, das sie bspw. von Snow Patrol unterscheidet. Fast nichts. Außer, dass sie an allen Kreuzungen richtig abbiegen, an denen Snow Patrol falsch abbiegen. Aber wieso sind sie nicht auch hierzulande eine große Größe? Ach, wen kümmert das schon? Einzig dem nicht gespielten Graceland trauerte ich ein wenig nach am Ende des Abends. Sonst: Eine schöne Gitarrenwumpe mit spielfreudigen, sympathischen Typen auf der Bühne.

Im Gepäck hatten sie Tusq und Sea Wolf, einen angenehmen Menschen aus Kaliforni-a, der schon seit einigen Jahren unterwegs ist, und jetzt bei Devilduck üssiert (oder wie das heißt).

P.S. hübsches Foto übrigens beim Gesichterbuch

11 Freunde Lesereise im Übel+Gefährlich

Wir waren gestern bei der Lesereise von 11Freunde. Auch zum ersten Mal, auch wieder so ein endlich mal.

Vorgelesen haben Philipp Köstner und Jens Kirschneck, zwischen den Verbalbeiträgen gab es zur Auflockerung kleine Einspielfilmchen. Ich fands super. Am besten hat mir der Text gefallen, im dem Köstner seine Erfahrungen aus zwei Hand voll Doppelpass beim DSF zum Besten gab.

Man muss schon Fußballfan sein, um sich das anzutun, und vor allen Dingen auch, um überhaupt lachen zu können.

Als Frontzeck Trainer von der Arminia wurde, weinten wir ein bißchen, weil das bedeutete, dass Middendorp nicht mehr bei uns wäre, und wir machten die Beckerfaust. Denn die Verpflichtung des Glatzkopfes machte unumstößlich klar, dass Ernsts Nachfolger nicht Peter Neururer sein könnte.

Offenbar gibt es aber viele von diesen Leuten, denn es war voll, und viel gelacht wurde auch.

Nach hinten raus vielleicht etwas zu lang das Programm, aber dennoch: Gerne wieder.

Hot Chip im Übel+Gefährlich

Heftig+Gedrängel: Gestern abend spielten Hot Chip im Bunker an der Feldstraße. Das Konzert war schon ziemlich lange ausverkauft, und als wir gegen viertel nach neun oben ankamen, war zum einen die Vorgruppe bereits vorbei und der komplette Saal voll: Das Alter und die Jungs mit Bart -Rate waren deutlich geringer als zuletzt im Knust. Die Coolenquote war erträglich, und nach den ersten zwei, drei Stücken hatte ich das Gefühl, dass das auch gut an Hot Chip liegen könnte, denn die sind selber: Angesagt aber gar nicht richtig cool, allen voran hintenan Alexis Taylor, der kleine Frontmann. Ganz schön nett für so heiß gehandelte Briten, auch wenn man das erst im letzten Drittel des Auftritts mitbekam, da vorher nicht gesprochen wurde.

Stattdessen gab es etwas New Order, etwas Underworld, etwas Rave, etwas Techno, ziemlich viel Pop, ein bißchen Maximo Park, und das alles ergab eine gute Party.

Hot Chip in Hamburg

Schade fand ich die Tatsache, dass der Sound schon da wo wir standen (auf Höhe des Eingangs, also ungefähr in der Mitte des Raums) ziemlich mau war, es hörte sich an wie bei einem viel größeren Konzert, bei dem man zu weit hinten stünde. Mehr Saft auf der Anlage hätte sich noch zu viel mehr Gezappel meinerseits geführt, aber vielleicht wollten sie auch unsere Ohren schonen.

Nach nicht ganz zwei Stunden war es vorbei, und wir gingen gut gelaunt auf die Straße.

P.S. Danke nochmal für die Karte, Subsch.

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Now playing: Hot Chip – My Piano
via FoxyTunes

Of Montreal, Übel+Gefährlich

Also fasse ich mich kurz: Die haben echt eine Klatsche, die Musik rollt während des Konzerts einige Male entlang der feinen Grenze zum Unerträglichen, fällt jedoch nie dorthin, sondern animiert immer dann zum Tanzen, wenn man gerade denkt, ui, jetzt Vorsicht mit der Grenze, und die Leute wurden anständig unterhalten, und die Bilder im Hintergrund waren richtig gut.

Die Teufel sind nicht aus Kanada

12 Euro. Sauber.

ps: Kevin Barnes, you have really one at the Marmel (afterreadable here). But I like it.


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  • merry christmas Samstag, 24. Dezember 2016
    the festive season of the year has come and once again we are updating you with some headlines from the past months. what has happened in the meantime? august: while summer was still strong and the heat was blazing – what better way is there than to celebrate summer with a convertible? lukas old love […]
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