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The Beginning after the End, oder: Kater wegen van der Vaart

Ich habe Gefühlskater wegen van der Vaart. Seit heute vormittag habe ich versucht, alles davon mitzubekommen, was ging: Ticker, Blogs, Radio, Pressekonferenz. Ich hab mich jetzt ganz wund wohlgefühlt, bin ganz erschöpft.

Sowas schönes nochmal mitzuerleben… Endlich, es tut einfach nur gut.

Vielen Dank schon jetzt an alle Beteiligten für diesen Tag, an dem noch nicht mal Fußball gespielt wurde.

Niemand erwartet Gott, aber jeder hat die Hoffnung darauf, dass nun Spaß und Freude am Spiel des HSV zurückkehr, die so lange weg waren.

So fühlte ich mich, als er ging.

Fin de siècle: vdV ist weg

Jetzt bist Du weg, neben mir ein leerer Fleck.

Broken Dreams

Broken Dreams

Ja, es hat mich gekränkt letztes Jahr. Ja, er hat nicht immer nur total geil gespielt und ja: Das ganze war klar, musste dann auch mal passieren, und ja: 15 Mio sind ja auch gar nicht so wenig.

Aber verdammter Mist: 80% aller Aktionen, bei denen ich in den letzten drei Jahren es richtig super fand, im Stadion zu sein, Fan des HSV zu sein und mit der Zunge geschnalzt wurde, weil gerade etwas fantastisches passiert war, an 80% dieser Aktionen war der kleine Engel beteiligt, der unheimlich gute Fußballspieler Rafael van der Vaart.

Drei Jahre, und schon ist es wie eine kleine gemeinsame Ewigkeit. Ich bin traurig.

Verdammt.

HSV – KSC 7:0

Nach dem wirklich fantastisch überragenden, unheimlich guten Auftritt

von vdV am Samstag

habe ich eigentlich nur eine Frage:

Könntet ihr die Tore nächste Saison vielleicht auf drei oder vier Spiele verteilen?

Ja? Das wäre toll. Ich komme dann auch wieder.

P.S. Das Spruchband „Liebe ist alles“ zum Abschied von Huub Stevens hat mich gerührt.

Gäbe es noch das Foxytunes Plugin, könnte man hier nun “Head up high” von Adequate Seven hören.

O-O

Odjidja-Ofoe, 18 Jahre. Tse. Schon wieder so ein junger Spieler, wieder aus dem Brüsseler Vorortklub und Belgischen Rekordmeister… Nach dem Prinzen, dessen Leistung mich nach seiner Verletzung in der zweiten Hälfte der Hinrunde doch enttäuschten, bin ich natürlich trotzdem voller Hoffnung, dass der HSV sich da gerade einen jungen Hüpfer nach dem anderen an Land zieht.

Aber was is’n beim HSV los? Ich bin eigentlich kein Fan von diesen ganzen Wintertransfers. Wie viele Spieler eh schon jedes Jahr zwischen zwei Saisons wechseln, ist kaum noch überschaubar, aber im Winter nun auch noch so heftig? Mh. Ist es vielleicht einfach so, dass sich alle nur noch alle wegkaufen, damit sie kein anderer hat? Auf jedem Niveau ist das spürbar, sei es ein Kezman, der von einer Stadt in die nächste tingelt und nirgends eigentlich gebraucht wurde, sei es Schlaudraff, die wohl ärmste Sau der Saison oder eben diese jungen Talente. Hauptsache die anderen haben ihn nicht.

Ich drifte ab. Vielleicht versucht Beiersdorf auch nur gute Bühne zum Abschied von vdV vorzubereiten, so nach dem Motto, wir tun alles für den Verein und so? Immerhin rückt die Stunde der diesbezüglichen Wahrheit auch immer näher. Schon am Wochenende soll es soweit sein. Bis dahin: Durchatmen. Wie dem auch sei.

O-O: Herzlich Willkommen und alles Gute!

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Now playing: The leider tatsächlich schon wieder vergangenen Seachange – Youth and Art
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P.S. Nachtrag vom 05.01.08: In Bezug auf die Kommentare hier der Link zu besagtem Artikel.

HSV – Stade Rennais 3:0

So langsam aber sicher wird sie unheimlich: Die Selbstverständlichkeit, mit der die Rothosen durch die Spiele gehen. Ein tolles Spiel war es sicher wieder nicht, aber 3:0. Man merkt es den Spielern an, man merkt es aber vor allen Dingen den Zuschauern an: Die Situation wird allen langsam unheimlich.

Ein Kollege mit Stammplatz in 22A meinte heute, dass sich die Fans erst daran gewöhnen müssten, nicht immer nur pöbeln zu können. Was macht man, wenn es zur Halbzeit 3:0 gegen den Meister steht, der Gegner trotz knapper Führung keine Chance hat, das Spiel zu drehen und in der Nachspielzeit der verlorene Stürmersohn noch einen Elfmeter verwandeln darf?

Jubeltraube HSV - Rennes 1:0

Wenn man sich Sahneplätze leisten kann, weil UEFA- Cup ist, und dann genau vor einem gejubelt wird, ist das ein glücklicher Moment.
Wenn sich ein Spieler beharrlich in die Herzen spielt wie Olic es tut, dann tut das einfach gut, dann tut das allen gut.
Wenn der Trainer nach dem Spiel sagt, vieles sei Bockmist gewesen, dann ist das gut.
Wenn sich der zweite Fanblock vom letzten Auswärtsblock angestachelt fühlt, und ein ganzes Feuerwerk an neuen Lieder abbrennt, dann ist das schön.

Wenn alles einfach einmal passt, meine Fresse tut das gut.

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Now playing: OK Ikumi – Look Back
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Huub

Der Trainer geht also am Ende der Saison.

Es ist traurig für den Verein, dass es so ist, bedauerlich für die ganze Stadt; aber es ist gut, dass es so lief, wie es lief: Ich kann mich kaum an eine geschmeidigere Auflösung eines Arbeitsverhältnisses von einem Bundesligatrainer erinnern. Hoffmann, der alte Schleimbolzen hätte zwar nicht gleich von zehn Jahren reden müssen, die er noch mit dem Huub zusammenarbeiten wollte, aber sei’s drum: Das haben sie ordentlich eingefädelt.

Jegliche Fragen, ob nun das Trainer- Mannschafts- Verhältnis unter der Entscheidung leiden werde, halte ich für hirnloses Reportergedresche, im Gegenteil: Ich erwarte, dass diese Mannschaft noch stärker den Erfolg suchen wird als bisher, und ich freue mich umso mehr auf die kommenden Aufgaben, die für die Rothosen immerhin noch in drei Wettbewerben anstehen.

Ich freue mich, dass Steven hier war, hier ist: Er hat unseren Verein aus der Erstarrung befreit und der Mannschaft das Siegen wieder beigebracht. Er hat sie unabhängig gemacht von einem einzigen Spieler, woran ich mich aber immer erinnern werde, ist etwas anderes: Die Art und Weise, wie er sich im Hickhack um den Kapitän verhalten hat. Wie er seinen Beitrag geleistet hat, dass Rafa vdV hier erhobenen Hauptes weiterspielen konnte: Er hielt sich zurück, so lange es angebracht war und stellte sich mit erboster Stirn den Journalisten, als er es für angebracht hielt. Das hat mich nachhaltig beeindruckt, seither ist mir Stevens nicht gleichgültig, sondern ich stehe zu ihm. Auf ihn. Und dass, obwohl er Holländer ist.

Danke, Huub. Ich hoffe, wer immer übernimmt, führt die Arbeit fort mit dieser wohltuenden Mischung aus Klarheit, Wahrheit und Konsequenz, die dazu geführt hat, dass ich mich mehr mit dem Verein identifiziere als je zuvor.

Aber bis dahin ist noch etwas Zeit. Und noch tanzen wir auf drei Hochzeiten…

Nur der HSV

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Now playing: Populous – Breathes the Best
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  • merry christmas Samstag, 24. Dezember 2016
    the festive season of the year has come and once again we are updating you with some headlines from the past months. what has happened in the meantime? august: while summer was still strong and the heat was blazing – what better way is there than to celebrate summer with a convertible? lukas old love […]
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