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Großstadtrevier, don’t try to speak Hamburgisch

Seit Mitte Dezember läuft die neue Staffel vom Großstadtrevier, und ich muss kurz etwas loswerden:

Steffen Groth, der gerade als Hauke Jessen in die Serie einsteigt, muss sofort aufhören, hamburgisch zu sprechen. Furchtbar! Vielleicht nutzt seine Rolle die Pause bis zum Frühjahr, wenn er wohl fest zum Team kommt, um sich diesen Mist abzugewöhnen. Wer mag: So um und bei 17Min. der aktuellen Folge wird’s übel. Und das schlimmste: Man sieht ihm sogar an, wie sehr er sich anstrengen muss, so zu reden. Aufhören. Braucht kein Mensch. Oder soll es eine Parodie sein?

Und dann noch einen schönen Gruß an die Macher der Revierseite von der ARD: Hallo! Herr Demtrøder ist ja nu schon ein paar Tage nicht mehr dabei. Wann nehmt ihr ihn denn mal aus dem Banner auf der Startseite?

Das war’s auch schon für heute.

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Now playing: The Beach Boys – Don’t Talk (Put Your Head on My Shoulder)
via FoxyTunes

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Neues am Großneumarkt

Der Großneumarkt mit geschlossener Schneedecke:

Erlebt man ja auch nicht so häufig.

Am linken Bildrand sieht man, dass das alte PK14 schon komplett weiß gestrichen ist und die Bauarbeiten wohl recht weit vorangeschritten sind. Der Dachstuhl wurde rechtzeitig vor Einbruch der winterlichen Witterung aufgebaut. Ich hoffe, dass man bald mehr erkennen kann von den neuen Wohnungen, die dort entstehen. Froh bin ich auf jeden Fall erstmal, dass der Leerstand, der sich inzwischen über einige Jahre hinzog, beendet ist.

Was dahinter steckt: Die Springer Hausverwaltung aus Hamburg baut dort 22 möblierte 2-Zimmer Wohnungen im Rahmen ihres Projekts „Alte Wache“ und will ab Sommer 2010 vermieten. Am Grindehof betreibt die Firma ein ähnliches Objekt, die Monatsmiete für eine 2-Zi Whg beträgt dort zwischen 1.150 und 1.350 €. Puh, das ist nicht die typische Klientel für unser Viertel. Mal sehen, wie es angenommen wird. Was aus den Räumlichkeiten Parterre wird, weiß ich noch nicht.

In die Wallhöfe wird Parterre Neanderstraße der Penny ziehen, der jetzt noch im Thielbek zu Hause ist.

In der Brüderstraße gibt es jetzt vor der Gemütlichen Bierstube kleine Säulen, die das Parken auf dem Gehweg verhindern. Ich habe schon schlimmere gesehen. Bleibt zu hoffen, dass nun auch häufiger der Anwohnerschein kontrolliert wird, manchmal ist es nicht so einfach, einen richtigen Parkplatz zu bekommen.

Die Wexstraße ist nun endgültig der Designerstrich der Stadt: Ecke Trampgang hat, wo bisher ein Wild- und Fischgeschäft war, nach scheinbar ewigen Restaurierungsarbeiten nun ein neuer Laden aufgemacht: Richard, ein Einrichtungsgeschäft. Tata. Kann man nicht so viel gegen haben, aber irgendwann ist auch mal gut mit Geschäften hier, die schöne Dinge verkaufen, die man nicht braucht. Meine Meinung – aber natürlich nur an bösen Tagen und natürlich nicht die jedermanns. Wie wäre es als nächstes Mal wieder mit einem Geschäft für den täglichen Bedarf, vielleicht ein netter Gemüseladen (und das sage ich als Marktfransel Nummer 1)?

Es bleibt irre spannend in der Neustadt, sicher auch im nächsten Jahr.

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Now playing: Blumfeld – Schnee
via FoxyTunes

Hier im Großstadtrevier

Gestern war es wieder mal soweit, große Action am Drehort in der Neustadt:

Großstadtrevier001

Die Gaststätte Dreyer liegt am Anfang der schönen Martin-Luther-Straße. Eine von diesen Straßen, für die ich die Neustadt so liebe: 50 Meter weiter tobt Tag und Nacht der Verkehr, doch hier herrscht Ruhe. Kaum jemand weiß, dass hier die schönsten Wohngegenden in Zentrumsnähe liegen, und ich hoffe, der menschenverachtende Wall LES wird auch in Zukunft dafür sorgen.

Hier spinnt der Wirt noch Seemannsgarn, hier trinkt Jan Fedder noch in Ruhe sein Bierchen, nicht nur während der Dreharbeiten zum Großstadtrevier.

Die dicke Hafenkante im Großstadtrevier

Das Viertel, in dem ich wohne, wird auch das Vergessene Viertel genannt. Für die meisten Bewohnern der Stadt liegt es quasi unsichtbar eingepfercht zwischen Holstenwall, Ludwig-Erhard-Straße und Kaiser-Wilhelm-Straße. Ich finde das herrlich.

Ginge es nach den Produzenten von Fernsehserien, müsste es allerdings nicht so bleiben. Ich habe manchmal das Gefühl, dass hier jede Woche gedreht wird. Das Großstadtrevier natürlich allen voran, aber auch Der Dicke und seit einiger Zeit Notruf Hafenkante kloppen sich förmlich um die originellsten Straßenzüge als Drehort. Inzwischen habe ich sogar einen Lieblingscaterer, Moviemampf. Nein, die Anwohner kriegen nichts ab, aber der Name besticht. Die Anwohner bekommen regelmäßig Post, mit der um Verständnis geworben wird. Aber immer doch, ist ja auch ein gutes Gefühl.

Liebe Anwohner, schon wieder…

Das PK14, die Wiege des Großstadtreviers, das fünf Jahre lang am Großneumarkt residierte, liegt seit jetzt auch schon wieder zwei Jahren in der Caffamacherreihe. Die Räume am Großneumarkt stehen leider seither leer.

P.S. Könnte mal jemand die Einweihungsmeldung vom Netz nehmen?


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  • summer in germany Sonntag, 8. Oktober 2017
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